Die Hafenstadt Danzig hat mit ihren zahlreichen Sehenswürdigkeiten viel zu bieten. Fangen wir doch gleich mal mit dem wie ein Schloss aussehenden Stadttor an, das wegen seiner grünen Farbe das „grüne tor“ genannt wird. Es trennt die Mottlau vom langen Markt, wobei wir auch schon gleich beim nächsten sehenswerten Punkt sind: der „Lange Markt“.
Er ist ein seit dem 17. Jahundert bestehender Platz, an dem die wohlhabenden Bürger lebten. Außerdem befinden sich hier noch andere wichtige Gebäude, wie beispielsweise das „Rechtstädtische Rathaus“, welches im Gegensatz zum „Altstädtischen Rathaus“ eindeutig das ältere ist.
Und nun zu der größten Backsteinkirche der Welt: die katholische Marienkirche. Das größte Gotteshaus biette bis zu 25.000 Menschen platz. Und als wäre das nicht genug steht gleich neben an noch die „Königliche Kapelle“, die in der Zeit entstand, in der die Protestanten die Katholische Gmeinschaft aus ihrerer eigenen Kirche warf. Aber dank eines reiches Königs und eines toten Bischoffes, der dem König sehr viele Slotoies vererbte, gab es die ersatz Kirche.
Dann gäbe es da noch die St.-Katharinen-Kirche, die die älteste der stadt ist und viele Gemälde damaliger berühmter Maler beherbergt. Außerdem ist hier der Astronom Johannes Hevelius begraben, welcher der Begründer der Kartographie des Mondes war. Aber was wäre Polen ohne ein Wahrzeichen, nämlich der Artushof, der damals als Versammlungsort reicher Bürger galt. In ihm gibt es einen 12m hohen Kachelofen, der als der größte der Welt gilt.
Dann gibt es da noch das Denkmal der Solidarnos, ein unabhängiger Gewerkschaftverband, gegründet 1980, der schon kurz nach seiner Entstehung aus einer Streikbewegung heraus über 10 Mio Mitglieder hatte. Daraufhin wurde er verboten, allerdings führte man ihn illegal weiter und so wirkten sie an der politischen Wende entscheident mit. Das seit 1413 bestehenden „Krantor“, das selbst einen Brand, sowie den 1. und 2. Weltkrieg überstanden hat, gehört zu den ältesten Hebeeinrichtungen dieser Art im ehemals deutschsprachigen Raum. Hier in Danzig gibt es auch eine der größten Wirtschaftbauten des Mittelalters, und zwar die „Große Mühle“. Sie wurde 1400 vom Deutschen Orden errichtet, wurde eine lange Zeit von 18 Mühlenrädern angetrieben und ist nun ein beliebtes Einkaufszentrum.
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