Historie der Stadt Grudziądz

Graudenz wurde 1222 erstmals urkundlich als Grudenc erwähnt und gehörte zum Kulmer Land. Im 14. Jahrhundert wurde Graudenz zum Zentrum des Getreidehandels. Kulm entwickelte sich zum Sitz des Landtags von Polnisch-Preußen.
1655 wurde die Stadt von Schweden eingenommen und 1959 von polnischen Truppen wieder zurückerobert. Trotz der inneren Konflikte und der Kriege wurde Graudenz im Barockstil wieder aufgebaut.
1772 kam Graudenz unter die Herrschaft Friedrichs II. von Preußen und war somit Teil der Provinz Westpreußen und Kreisstadt im Regierungsbezirk Marienwerder. Aufgrund von Eisenbahnlinien, einer Brücke über die Weichsel etc., entwickelte sich die Stadt im 19. Jahrhundert zu einem Industriestandort. 1900 wurde Graudenz kreisfreie Stadt.
1920 wurde diese aufgrund des verlorenen Erster Weltkrieg von Deutschland abgetrennt und der polnischen Provinz Pommern zugeschlagen. Zudem entwickelte sich Graudenz zum wirtschaftlichen Zentrum Pommerns und war ein bedeutendes Kultur- und Bildungszentrum und einer der Größten Militärstützpunkte Polens. Nachdem die deutsche Wehrmacht Graudenz 1939 wieder in das Deutsche Reich eingliederte, 1945 zur Festung erklärte und nach der Kapitulation von Ludwig Fricke zu 60 % zerstört war, wurde sie nun wieder ein Bestandteil des polnischen Staates.

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